2. Herren am 10.11.2024
SV GW 56 Großobringen - VfB Oberweimar 4:2
Eiskalte Niederlage im Nebel von Großobringen
Am Sonntag ging es bei schneidender Kälte und starkem Nebel, der das Spiel gerade so zuließ, auf den Rasenplatz in Großobringen. Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts.
Nach einem Lattenschuss der Großobringer und einem Foul kurz darauf im Mittelfeld bekam der VfB einen Freistoß, der von Thiene ausgeführt und vom Gegner geklärt wurde. Allerdings landete der Ball dabei genau vor Mönnig, der diesen satt aus gut 20 Metern in den Winkel hämmerte.
Das sich Distanzschüsse bei Nebel gut machten, zeigten ebenso die Großobringer. Der starke Neunemann schloss verdeckt aus 13 Metern scharf flach ins rechte Eck ab, Wenk noch dran, konnte den Ball aber nicht mehr entscheidend abwehren.
In der 38. Minute kam es zu einem Angriff der Großobringer, bei dem der Angreifer alleine auf das Tor zu lief. Der herausgestürmte Wenk erwischte leider den Spieler als letzter Mann. Durch den Nebel war die Situation schwer zu erkennen und eventuell auch strittig, ob im Strafraum oder außerhalb. Schiedsrichter Reich entschied jedoch auf Strafstoß und gab Wenk die gelbe Karte, wegen ballorienterter Notbremse. Hätte er jedoch auf Freistoß entschieden, hätte Wenk höchstwahrscheinlich rot gesehen. Somit hatten die Zweite Glück im Unglück, dass Wenk weitermachen durfte. Allerdings ließ ihm Großobringens Nummer 15 beim Strafstoß keine Chance und drehte das Spiel.
Zur Halbzeit stand es 2:1 aus Sicht der Gastgeber, die direkt nach Wiederanpfiff durch ihre Nummer 2 die der jungen VfB-Truppe die eiskalte Dusche bescherten.
Die Zweite ließ sich davon aber nicht die Sinne vernebeln und kämpfte aufopferungsvoll gegen das robuste Spiel der Großobringer, die bis dahin das Zepter zum Großteil in der Hand hatten. Durch die vielen Wechsel glich sich das Spiel in der Folgezeit jedoch langsam etwas aus.
In Minute 73 erhielt Großobringen einen Freistoß, ca. 30 Meter vom Tor entfernt, den die Nummer 15 zum Hattrick ins kurze Eck schlenzte. Auch gegen dieses Tor war Wenk leider machtlos.
In der 81. Minute schoss Merie noch den Anschlusstreffer. Vorausgegangen war ein klasse Angriff, bei dem Kölpin bis in den Strafraum vordringen konnte und Mönnig bediente, der am Torwart scheiterte, der jedoch genau vor Meries Füße abprallen ließ. Dieser fackelte nicht lange und erzielte damit seinen dritten Saisontreffer. Merie hat damit Stand jetzt die meisten Tore für Oberweimars Zweite in dieser Saison erzielt.
Das dieses Spiel am Ende nicht mehr Tore für Großobringen bereit hielt, ist vor allem der Kollektivabwehr unserer Jungs, einem starken Wenk und auch einer Rettungstat auf der Linie von Franke mit dem Kopf in Minute 85 zu verdanken.
Und so gewann Großobringen letztendlich dieses Spiel verdient mit 4:2. Wir bedanken uns bei den Gastgebern für dieses extrem faire Spiel und auch dem Schiedsrichter Reich danken wir dafür, dass er das Beste aus diesem Nebelspiel gemacht hat, mit nur zwei gelben Karten und einer sehr guten, klaren Spielleitung.
Mathis Patron











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