11.11.2024 | 2. Herren
Am Sonntag ging es bei schneidender Kälte und starkem Nebel, der
das Spiel gerade so zuließ, auf den Rasenplatz in
Großobringen. Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts.
Nach einem Lattenschuss der Großobringer und einem Foul kurz
darauf im Mittelfeld bekam der VfB einen Freistoß, der von
Thiene ausgeführt und vom Gegner geklärt wurde.
Allerdings landete der Ball dabei genau vor Mönnig, der diesen
satt aus gut 20 Metern in den Winkel hämmerte.
Das sich Distanzschüsse bei Nebel gut machten, zeigten ebenso
die Großobringer. Der starke Neunemann schloss verdeckt aus
13 Metern scharf flach ins rechte Eck ab, Wenk noch dran, konnte den
Ball aber nicht mehr entscheidend abwehren.
In der 38. Minute kam es zu
einem Angriff der Großobringer, bei dem der Angreifer alleine
auf das Tor zu lief. Der herausgestürmte Wenk erwischte leider
den Spieler als letzter Mann. Durch den Nebel war die Situation schwer
zu erkennen und eventuell auch strittig, ob im Strafraum oder
außerhalb. Schiedsrichter Reich entschied jedoch auf
Strafstoß und gab Wenk die gelbe Karte, wegen ballorienterter
Notbremse. Hätte er jedoch auf Freistoß entschieden,
hätte Wenk höchstwahrscheinlich rot gesehen. Somit
hatten die Zweite Glück im Unglück, dass Wenk
weitermachen durfte. Allerdings ließ ihm
Großobringens Nummer 15 beim Strafstoß keine Chance
und drehte das Spiel.
Zur Halbzeit stand es 2:1 aus Sicht der Gastgeber, die direkt nach
Wiederanpfiff durch ihre Nummer 2 die der jungen VfB-Truppe die
eiskalte Dusche bescherten.
Die Zweite ließ sich davon aber nicht die Sinne vernebeln und
kämpfte aufopferungsvoll gegen das robuste Spiel der
Großobringer, die bis dahin das Zepter zum Großteil
in der Hand hatten. Durch die vielen Wechsel glich sich das Spiel in
der Folgezeit jedoch langsam etwas aus.
In Minute 73 erhielt Großobringen einen Freistoß,
ca. 30 Meter vom Tor entfernt, den die Nummer 15 zum Hattrick ins kurze
Eck schlenzte. Auch gegen dieses Tor war Wenk leider machtlos.
In der 81. Minute schoss Merie noch den Anschlusstreffer.
Vorausgegangen war ein klasse Angriff, bei dem Kölpin bis in
den Strafraum vordringen konnte und Mönnig bediente, der am
Torwart scheiterte, der jedoch genau vor Meries Füße
abprallen ließ. Dieser fackelte nicht lange und erzielte
damit seinen dritten Saisontreffer. Merie hat damit Stand jetzt die
meisten Tore für Oberweimars Zweite in dieser Saison erzielt.
Das dieses Spiel am Ende nicht mehr Tore für
Großobringen bereit hielt, ist vor allem der Kollektivabwehr
unserer Jungs, einem starken Wenk und auch einer Rettungstat auf der
Linie von Franke mit dem Kopf in Minute 85 zu verdanken.
Und so gewann Großobringen letztendlich dieses Spiel verdient
mit 4:2. Wir bedanken uns bei den Gastgebern für dieses extrem
faire Spiel und auch dem Schiedsrichter Reich danken wir
dafür, dass er das Beste aus diesem Nebelspiel gemacht hat,
mit nur zwei gelben Karten und einer sehr guten, klaren Spielleitung.
Mathis Patron











