E1-Junioren am 21.11.2009
SV Einheit Legefeld - VfB Oberweimar 3:1
21.11.2009
Paarung:
SV Einheit Legefeld – VfB Oberweimar 1.
Altersklasse:
E – Junioren
Spielort:
Waldsportplatz, Legefeld
Wettbewerb:
Punktspiel
Endstand:
3:1 (2:0)
Aufstellung Oberweimar: 3
– 1 – 3
| Tor
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Philipp
Arndt |
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Verteidigung |
Mark
J. Freyer |
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Richard
Herzog |
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Julian
Wecker (Clemens
Hartmann) |
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Mitelfeld |
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Felix
Worm |
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Angriff |
Simon
Hennig (Benedikt
Menger) |
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Julius
Beier |
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Leon
Staniszewski (Aaron
Kunkel) |
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Übungsleiter |
Paul
Linstedt, Stefan Reich, Eltern |
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Die Schweinegrippe hatte nun endgültig
auch Weimars Schulen heimgesucht. Zumindest meldeten sich sowohl aus der E1, als
auch aus der Reserve etliche Spieler krank. Ausgerechnet gegen Legefeld, einem
direktem Tabellenplatzkonkurrenten. Aus der E2 wurden drei Spieler ausgeliehen
und durften zeigen, was sie können.
Aber – wie immer in letzter Zeit
– meinte es der Fußballgott nicht gut mit uns. Das Spiel hatte kaum begonnen,
da prallte Philipp mit dem Pfosten zusammen. Es ist ein bodenlose Frechheit, das
Spiel in dieser Situation weiterlaufen zu lassen, da unser Torwart ja nicht
mehr eingreifen konnte, weil er am Boden lag. Legefeld nutzte die Gunst
der Stunde und schob den Ball ins leere Tor. In dieser Altersklasse (und vor
allem auf Kreisebene, wo es um die goldene Ananas geht) unverständlich und
einfach unfair gegenüber den Kindern! Zwei Minuten gespielt und schon rennt man
einem Rückstand hinterher. Eigentlich genügend Zeit, um das Spiel zu drehen.
Nachdem sich unsere jungen Kicker wieder etwas beruhigt hatten, lief der Ball
auch wieder gut Richtung Gegnertor. Einmal steckte Felix die Kugel punktgenau in
die Lücke zu Julius durch, der aber am Legefelder Keeper scheiterte. Julius
lief in diesem Spiel sehr viel und versuchte öfters auch den Ball von der
Grundlinie in den Strafraum zu spielen. Doch seine Sturmkollegen schalteten
manchmal zu langsam und viele Tormöglichkeiten blieben ungenutzt, weil niemand
in der Mitte stand. Aus Sicht Oberweimars hätte es dennoch nach zehn Minuten
mindestens drei mal im Legefelder Kasten klingeln müssen. Doch der Torhüter
konnte, wie in vergangenen Spielen, über sich hinaus wachsen, weil wir uns im
Angriff schlicht und einfach zu dumm anstellten. Anstatt den Ball mal abzulegen
und den besser postierten Mitspieler zu sehen, versuchten wir es mit Fernschüssen
aus aussichtslosen Positionen. Viel zu selten wurde der Gegner mit Pässen in
den Rückraum aus der Defensive gelockt. Oftmals musste Legefeld nur auf unsere
Stockfehler warten. Langsam kann man auch nicht mehr von Pechsträhnen sprechen
– diese Ausrede zählt nur ein- oder zweimal! Die nächsten Spiele sollten wir
wieder nutzen, denn es reicht einfach nicht, schöne Kombinationen bis zum
Strafraum zu zeigen und dort dann am Bein des Abwehrspielers hängen zu bleiben.
In der 24. Minute konterte uns
Legefeld geschickt aus und nutzte ihre – ungelogen – zweite Chance. Nach der
Halbzeit krönten wir den Schlamassel durch einen verschossenen Strafstoß. Erst
zehn Minuten vor Spielende setzte Richard endlich nach und überwand den Torhüter
der Gegner aus vier Metern Entfernung. Doch Legefeld spielte an diesem Tag
einfach überlegter und spielte aus defensiver Position heraus. Endstand also
3:1. Resigniert und niedergeschlagen verließen wir den Platz und konnten uns für
die größeren Spielanteile auf die Schulter klopfen, meinte auch Legefelds
Trainer. Eigentlich war lediglich die Chancenauswertung miserabel. Einsatz,
Kampfgeist und Siegeswille haben gestimmt.
Torschützen:
1x Richard Herzog
P.L.
