E1-Junioren am 01.06.2010
VfB Oberweimar - Weimarer SV 10:4
01.06.2010
Paarung:
VfB
Oberweimar 1. – Weimarer SV
Altersklasse:
E
– Junioren
Spielort:
Parksportplatz
Wettbewerb:
Punktspiel
Endstand:
10:4
(6:1)
Aufstellung
Oberweimar:
2 – 3 – 2
Tor |
Mark J. Freyer (Leon
Staniszewski) |
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Verteidigung |
Hannes Stockmann (Clemens
Hartmann) |
Julius Beier |
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Mitelfeld |
Felix Worm (Arvid
Behre) |
Anton
Kruse (Leo
Kilian) |
Philipp Arndt (Christopher
Döhmen) |
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Angriff |
Simon Hennig |
Richard Herzog |
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Übungsleiter |
Paul Linstedt,
Stefan Reich, Eltern |
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Das vorletzte
Spiel fand an diesem
Mittwoch statt... Bei miesestem Regenwetter. Trotzdem wollten wir die
Partie
nicht schon wieder absagen müssen, da nach hinten nicht mehr
viel Platz ist. Da
der Hartplatz in sehr schlechtem Zustand war, wichen wir auf unseren
Rasenplatz
aus, auf dem sich wenigstens keine Pfützen befanden. Wir
mussten zunächst erst
einmal die Maulwürfe vertreiben.
Trotz Sauwetter
stand den Trainern
der gesamte Kader zur Verfügung, was Probleme beim Auswechseln
bereitete. Aber
Kinder lieben es im Regen zu spielen und so jubelten alle schon bei der
Nachricht, dass das Spiel stattfindet.
Wir begannen
mit unserer üblichen
Formation: Gemeinsam mit Hannes spielte Julius erneut in der
Verteidigung. Das
Mittelfeld war, wie im Spiel gegen Kromsdorf, wieder sehr offensiv.
Simon und
Richard (dem das Trainerduo dieses Versprechen gegeben hatte) spielten
im
Angriff. Bereits nach zwei Minuten wurde Simon kurz vor der Torlinie
von hinten
umgerupft, was natürlich einen Strafstoß zur Folge
hatte. Diesen führte Philipp
souverän aus und den VfB zum 1:0. In
regelmäßigen Abständen erhöhten
wir auf
6:0 und zeigten erfreulicherweise einen ungebändigten
Spieldrang, besonders im
Zweikampfverhalten. Auch Zug zum Tor und erstaunliche
Kreativität ließen für
die Trainer keine Fragen offen. Die Jungs machten das bis zur Halbzeit
sehr
geschickt. Der Pass zum 4:0 beispielsweise war ein kongenialer Lupfer
von Simon
zum Kollegen Felix, der sehr mannschaftsdienlich spielte. Kurz vor dem
Pausenpfiff fingen wir uns noch einen Konter ein, was aber passiert,
wenn man
derart offensiv spielt.
Nach der
Halbzeit ließen wir aber
leider etwas nach. Doch dies war wahrscheinlich auf die vielen Wechsel
zurückzuführen, die einfach notwendig waren um die
Anderen spielen zu lassen:
Die Kinder konnten sich nicht aufeinander einstimmen. Beim Spiel nach
vorn
gingen wir jetzt zuviel Risiko ein. Als Leitfaden gilt aber nun einmal,
bis zum
2:0 das machen, was man kann. Danach probiert man das, was man nicht
kann.
Der Weimarer SV
machte noch drei
Tore und auch wenn wir natürlich über hohe Siege sehr
glücklich sind, freute es
mich für die Gästekinder. Sie haben sich im Vergleich
zum Hinspiel um drei Tore
gesteigert. Trotzdem müssen wir noch mehr aus unseren Chancen
herausholen (drei
Pfostentreffer und unzählbar viele gehaltene und verschossene
Bälle zeugen von
zu wenig Konzentration beim eigentlichen Ziel; dem Torabschluss).
Über weite
Strecken war unser Spiel mal wieder eine Augenweide und egal wer:
mittlerweile
harmonieren unsere Jungs miteinander, wenn uns der Gegner den Platz
gewährt.
Ein großes Lob gilt Clemens, der ein starkes Spiel in der
Verteidigung machte.
Ebenso wie Julius, der eine gute Zweikampfquote hatte und als
Stürmer noch zwei
Tore machte. Auch unsere Torhüter fungierten nicht einfach nur
als Torhüter,
sondern auch als Ausputzer vor der Abwehr, was logischerweise einen
weiteren
Verteidiger bedeutete (abgesehen von der mentalen Stärke
für die gesamte
Mannschaft zu wissen, das hinter ihnen ein Mitspieler steht, der im
Notfall
eingreifen kann).
Das Endergebnis
hätte durchaus
höher ausfallen können, aber wir hatten auch hohe
Erwartungen und können im
Endeffekt sagen, dass Gegentore zu unserer Spielweise einfach
dazugehören. Wir
haben die Kinder so auf dieses Spiel eingestellt und die Jungs haben
sich aktiv
auf dem Feld mit den eigenen Fehlern auseinandergesetzt, wodurch sich
auch ein
Lerneffekt einstellt.
Auch die
verteilten Torschützen
lassen einen positiven Schluss zu: Es ist bei uns nun mal nicht einfach so, dass ein
oder zwei Spieler
das Zepter in die Hand nehmen. Jeder kann Tore schießen und
jeder hat auch
mindestens zwei Tore geschossen! Jeder kann die Aufgabe des Anderen
übernehmen.
Sollte diese Mannschaft in ihren Grundzügen erhalten bleiben,
kann sie in naher
Zukunft auf viele Erfolge hoffen.
Torschützen: 2x
Richard Herzog (6 Ligatore), 2x Julius Beier (18 Ligatore), 1x Arvid
Behre (4. Ligator),
1x Felix Worm (17. Ligator), 1x Anton Kruse
(8. Ligator), 1x Leo Kilian (4. Ligator), 1x Simon Hennig (2. Ligator),
1x
Philipp Arndt (5. Ligator)
P.L.
