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Ein großes Projekt für unsere Kleinsten

23.04.2021

Es ist eine schwierige Zeit für Sportvereine, auch für unseren VfB Oberweimar. Seit Monaten kein Training, kein Spielbetrieb, nun auch der Abbruch der Punktspielsaison.

Wenn man dieser Situation überhaupt etwas Positives abgewinnen kann, dann ist es wohl die Möglichkeit, Dinge anzupacken, für die man im Normalbetrieb kaum Zeit findet. So sind die Baumaßnahmen am Vereinsheim weiter fortgeschritten, die Herrenumkleide für unsere Kegler wurde komplett erneuert und der Umzug der Geschäftsstelle vom Brühl an den Parksportplatz ist abgeschlossen. Derzeit erfolgt die Komplettsanierung des Küchenbereichs für unsere vereinseigene Gaststätte.

Unser wichtigstes Projekt der letzten Monate war es jedoch, einen Antrag auf Förderung des vereinseigenen Sportstättenbaus beim Landessportbund Thüringen einzureichen. Viele Unterlagen waren hierfür notwendig, von Antragsformularen über Stellungnahmen der Stadt und der beteiligten Sportverbände bis hin zu detaillierten Kostenschätzungen, Jahresabschlüssen und Baugenehmigungen. Aber der Aufwand hat sich gelohnt:

Am 22. April übergab der Präsident des LSB Thüringen, Prof. Dr. Stefan Hügel, unserem Verein einen Förderbescheid im Rahmen einer Anteilsfinanzierung in Höhe von 70.440 Euro. Ein wirklich großer Tag für den VfB Oberweimar!

Checkübergabe am 22. April 2021 an den VfB Oberweimar
v.l: Hans-Joachim Fein (SSB), Burkhard Lauer (VfB), Christina Haensel (Stadt Weimar), Prof. Stefan Hügel (LSB), Jörg Töpfer, Manfred Hüser, Frank von der Weth (alle VfB)

Mit der finanziellen Unterstützung werden nun im Laufe des Jahres vier Umkleidekabinen, zwei behindertengerechte Außentoiletten sowie ein neuer Lagerraum für die Trainingsutensilien entstehen. Damit gehören die Zeiten, in denen unsere Mädchen und Jungen fertig umgezogen zum Training kommen oder sich auf der Wiese umziehen müssen, der Vergangenheit an. Auch der angrenzende Parksportplatz wird einer grundlegenden Frischekur unterzogen. Seit 2002 trainieren hier, mit Unterbrechungen, unsere jüngsten Kickerinnen und Kicker im Alter zwischen 5 und 12 Jahren. Im Laufe der Jahre haben Löcher, Unebenheiten und kahle Stellen das Training zu einer holprigen Angelegenheit werden lassen. Nun sollen wieder Bedingungen entstehen, die Spaß an Training und Spielbetrieb garantieren.
Vereinsheim mit den geplanten Anbauten
Geplante Fassade mit Umkleiden und Toiletten

Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme auf über 120.000 Euro. Auch die Stadt Weimar unterstützt das Projekt finanziell. Den Rest muss der Verein durch Eigenleistungen, Eigenmittel und Sponsoren selbst aufbringen. Man kann sich vorstellen, dass dies trotz der hohen Zuwendungen ein enormer Kraftakt für unseren VfB ist. Aber wir sind uns sicher, dass dies gelingen wird. Zum einen finden sich in den Reihen unserer Mitglieder bzw. deren Familien einige Handwerksbetriebe, die schon ihre Unterstützung signalisiert haben. Zum anderen ist es uns in den letzten Wochen gelungen, erste Spender und Sponsoren für das Projekt zu gewinnen. Dennoch fehlt noch ein 5-stelliger Betrag. Ein öffentlicher Spendenaufruf an alle, die unseren Verein bei diesem Projekt unterstützen möchten, wird in Kürze auf unserer Webseite zu finden sein.

Wir gehen davon aus, dass wir bis zum Ende des Sommers das Projekt abgeschlossen haben. Und wenn dann ab Herbst wieder so etwas wie Normalität im Trainings- und Spielbetrieb einkehren würde, haben wir diese wirklich schwierige Corona-Zeit gut genutzt und können als Sportverein mit einem voll funktionsfähigen Vereinsheim und einer eigenen Sportstätte neu durchstarten.

Wir als Vorstand des VfB bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich beim Landessportbund, der Stadt Weimar, dem Stadtsportbund sowie den Spendern und Sponsoren, die uns bei diesem nachhaltig wirkenden Projekt unterstützen! Ein besonderer Dank gilt unseren Trainern und Mitgliedern, die uns in dieser für alle schwierigen Zeit die Treue halten und den Verein schon bei vielen Arbeitseinsätze unterstützt haben.

Siehe auch Pressearchiv: Sportverein schlägt wieder Wurzeln (Thüringer Allgemeine 24.04.2021)

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